Wenn die Server auswandern – Virtualisierung von IT-Infrastrukturen

Schon seit einiger Zeit geistert ein Schlagwort durch die IT-Welt, welches inzwischen von vielen großen Firmen adaptiert wurde und den meisten Autoren in diesem Bereich mindestens einmal herausgerutscht ist: Virtualisierung. Hierbei ist das Auslagern von Teilen der eigenen Infrastruktur auf externe Server gemeint.
Egal, ob nun Desktop Virtualisierung, Server-Virtualisierung oder die Infrastruktur der gesamten Firma: der Technik und den Applikationen sind inzwischen keine Grenzen mehr gesetzt. Viele Unternehmen nutzen sie, doch wann ist sie eigentlich sinnvoll?

Die Größe zählt

Ab einer gewissen Anzahl von Mitarbeitern steht die IT-Abteilung eines Unternehmens meist vor der Frage: Soll das Team vergrößert werden oder ist es sinnvoller, Applikationen, Server und/oder die gesamte Infrastruktur zu virtualisieren? Natürlich kann man hier keine pauschale Antwort geben, da jedes Unternehmen einen eigenen Aktionsplan oder „Code of Conduct“ und eigene Vorstellungen und Wünsche hat. So macht es oft Sinn, mit der Virtualisierung von kritischen System zu warten und die Übergabe dieser Teile der Infrastruktur strukturiert und mit Geduld anzugehen – der Verlust ist bei einem überhasteten Wechsel eventuell noch viel größer als die Kosten eines durchgeplanten Feldzuges.

Was genau tue ich da eigentlich?

Die Übergabe des Zentrums der eigenen Arbeit ist oftmals ein seltsames Gefühl. Schließlich wird Dritten das in die Hände gelegt, was dem Unternehmen überhaupt ermöglicht, ein Produkt zu vermarkten oder in einigen Fällen sogar zu verkaufen. Hier heißt es, Vorsicht walten zu lassen. Der Anbieter sollte die Daten verlässlich handhaben und mit Ausfällen gut umgehen können. Die Bearbeitungszeit von Anfragen muss so gering wie möglich sein.

Große Pläne brauchen große Vorbereitung

Die Virtualisierung von IT-Infrastrukturen erleichtert vieles an der Arbeit: man braucht weniger bis gar keine eigenen Server-Administratoren oder muss einen Support einrichten. Der Erfolg solcher Firmen zeigt, dass es funktioniert; ob es jedoch immer Sinn macht, ist eine andere Frage.

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